Bürgerinitiative K6nein Barkenberg

Leserbrief 25.05.06 RN / Lokalausgabe / Dorsten

Argumente statt Polemik

Zur geplanten Nordanbindung Barkenbergs und die jüngste Zuschrift eines Befürworters

Über die K6n kann man geteilter Meinung sein, nur Polemik sollte keine Argumente ersetzen. Glauben Sie wirklich, dass sich mehr als 500 Personen im Gemeinschaftshaus Wulfen gegen die K6n aussprechen, um die Interessen von zwei Hausbesitzern zu unterstützen? Ebenso weiß ich nicht, wo Sie die meterhohen Wälle gesehen haben. An den höchsten Punkten, und das nicht durchgängig, ist der Wall nicht höher als knapp drei Meter und entspricht damit nicht mehr dem Standard von Schallschutzwänden.

Wenn Sie sich dann einmal eine größere Straßenkarte anschauen, werden Sie merken,

dass es bei Fertigstellung der K6n eine Verbindung zwischen der A43, der B224 und der A31 und der A2 gibt, die mit Sicherheit Schwerlastverkehr anziehen wird. Da macht es m.E. mehr Sinn, eine geeignete Verlegung der B58 zu bauen, als ein weiteres, reines Wohngebiet mit Verkehr zu belasten. Damals war keine A31 in Sicht.

Berücksichtigen muss man ebenso den Rückgang der Einwohnerzahl Barkenbergs und die Verkleinerung des Baugebietes Schultenfeld durch die Stadtplanung, die eine Kreisstraße nicht mehr rechtfertigen. Während Gegner der K6n belegbare Argumente anführen, vermisst man diese durchgängig bei den (wenigen) Befürwortern. Bringen Sie doch auch 4000 Unterschriften für den Bau der K6n.

Georg Gläser
Buchenhöfe 79
46286 Dorsten